ADMA - eine kurze Zusammenfassung
Asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA) ist ein natürlich vorkommender Bestandteil menschlichen Blutplasmas. Es entsteht als Abbauprodukt während des ständig ablaufenden Proteinumsatzes in allen Körperzellen. Vor über einem Jahrzehnt wurde erstmals beobachtet, dass ADMA die NO-Synthase hemmt. Aus dieser Beobachtung resultiert die pathophysiologische Bedeutung der Substanz, der von vielen Forschern heute eine wichtige Rolle in der Entstehung und dem Fortschreiten von Gefäßerkrankungen - insbesondere der Arteriosklerose - zugeschrieben wird.Die klinische Bedeutung von ADMA als Marker des kardiovaskulären Risikos kann aus einer zunehmend größer werdenden Anzahl klinischer Studien abgeleitet werden, in denen ein statistischer signifikanter und von anderen Risikomarkern unabhängiger Zusammenhang zwischen erhöhten ADMA-Spiegeln und dem Auftreten schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse bzw. der Gesamtmortalität beobachtet wurde [88]. In Abbildung 25 sind die Erkrankungen zusammengefasst, bei denen es zu einem Anstieg der ADMA-Konzentration kommt. |
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Die Messung der ADMA-Konzentration im Serum bei einem Patienten liefert somit über die traditionellen Risikomarker hinausgehende, relevante Informationen, die zu einer genaueren Risikoabschätzung - und damit zu einer spezifischeren Therapie - beitragen können. Mit der Verfügbarkeit eines kompetitiven ADMA®-ELISAs steht nun auch eine einfache, schnelle analytische Methode zur diagnostischen Bestimmung der ADMA-Konzentration zur Verfügung. Weiterführende Informationen zu ADMA und dem ADMA®-ELISA finden sich auch auf folgenden Websites: www.dld-diagnostika.de, www.germediq.de. |