ADMA bei chronischer Niereninsuffizienz und Hämodialyse-behandlungPatienten mit chronischem Nierenversagen waren die erste Patientengruppe, bei der erhöhte ADMA-Konzentrationen nachgewiesen wurden (Abbildung 13). Dies ist in etlichen Studien bestätigt worden [23]. |
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Der Anstieg von ADMA beruht zum Teil auf der mangelnden Ausscheidung während der Hämodialyse [28]. Erhöhte ADMA-Konzen-trationen tragen zu der bei dieser Erkrankung vorhandenen "endothelialen Dysfunktion" bei und werden für die hohe Rate kardiovaskulärer Begleiterkrankungen in dieser Patientengruppe mitverantwortlich gemacht [23]. Die Messung von ADMA hat bei chronisch niereninsuffizienten Patienten prognostische Bedeutung: In einer prospektiven Studie an 224 Hämodialysepatienten über drei Jahre hatten diejenigen Patienten die höchste Gesamtsterblichkeit und die höchste Rate schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse, bei denen die zu Beginn der Studie gemessene ADMA-Konzentration besonders hoch gewesen war [29]. So stieg die Gesamtmortalität bei den Patienten, deren ADMA-Konzentration oberhalb des Medians lag (2,52 µmol/l), um 72% innerhalb von 33 Monaten, und bei Patienten mit ADMA-Konzentrationen oberhalb der 75. Perzentile (3,85 µmol/l) sogar um mehr als das Zweifache (Abbildung 14). |
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Trotz der ohnehin im Vergleich zu nierengesunden Personen hohen ADMA-Konzentrationen in diesem Kollektiv lässt sich somit aus der Bestimmung von ADMA zwischen Hochrisiko- und Niedrigrisiko-Dialysepatienten weiter differenzieren und entsprechende therapeutische Konsequenzen ableiten. |
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