ADMA bei peripheren Durchblutungsstörungen

Bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusserkrankung konnte ein vom Schweregrad der peripheren Durchblutungsstörung abhängiger Anstieg der zirkulierenden ADMA-Konzentration nachgewiesen werden: Im Vergleich zu gleichaltrigen gefäßgesunden Probanden kam es bei Patienten mit Claudicatio intermittens (Stadium Fontaine II) zu einem zweifachen Anstieg, bei Patienten mit Ruheschmerz zu einem dreifachen Anstieg, und bei Patienten mit peripheren Nekrosen und Gangrän zu einem dreieinhalbfachen Anstieg der ADMA-Konzentration (Abbildung 15) [7].
Zugleich konnte in dieser Studie auch eine stadienabhängige Reduktion der NO-Bildung nachgewiesen werden, die durch Gabe von L-Arginin ebenso reversibel war wie die klinische Symptomatik [49].



Abbildung 15. ADMA-Konzentration bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) in Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung nach Fontaine, im Vergleich zu jungen (mittleres Lebensalter 34 Jahre) und älteren (mittleres Lebensalter 68 Jahre) gesunden Freiwilligen (Daten aus [7]).