ADMA bei chronischer Herzinsuffizienz

Auch bei der chronischern Herzinsuffizienz liegen bei vielen Patienten erhöhte ADMA-Konzentrationen vor [41, 50]. ADMA korreliert mit dem Schweregrad der endothelialen Dysfunktion bei herzinsuffizienten Patienten und erlaubt eine Vorhersage über die Möglichkeit der Wiederherstellung der Endothelfunktion mit L-Arginin [50].

In einer Studie an 198 terminal niereninsuffizienten Patienten wurde die linksventrikuläre Funktion mittels Echokardiographie untersucht und in Bezug zur ADMA-Konzentration gesetzt. Es wurde eine signifikante Beziehung zwischen der Höhe der ADMA-Spiegel und der links-ventrikulären Masse sowie eine inverse Korrelation zwischen ADMA und Ejektionsfraktion des linken Ventrikels gefunden [51].

Wesentlich für die pathophysiologische Bedeutung von ADMA bei der Herzinsuffizienz erscheint die Beobachtung, dass ADMA invers mit der maximalen Sauerstoffaufnahme unter körperlicher Belastung korreliert [50].



Abbildung 16. Bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist die ADMA-Konzentration im Vergleich zu Gesunden erhöht und korreliert mit dem Grad der Verbesserung der vaskulären Funktion durch Gabe von L-Arginin.