ADMA bei LipidstoffwechselstörungenBei hypercholesterinämischen Patienten ist die ADMA-Konzentration im Mittel auf das Zweifache gegenüber Kontrollpersonen mit normaler LDL-Cholesterinkonzentration erhöht (Abbildung 18) [8].Dieser Anstieg ist bereits festzustellen, wenn mit anderen Untersuchungsmethoden (noch) keine Anzeichen einer klinisch manifesten Gefäßerkrankung auszumachen sind. Da der ADMA-Anstieg dem Auftreten von Gefäßkomplikationen der Hypercholesterinämie vorausgeht, geht man heute davon aus, dass ADMA kausal an der Pathogenese der endothelialen Dysfunktion bei Hypercholesterinämie beteiligt ist. Dafür spricht auch, dass die endotheliale Dysfunktion bei Hypercholesterinämie nach Gabe von L-Arginin reversibel ist. Auch eine Hypertriglyzeridämie führt zum Anstieg der ADMA-Konzentration und kann hierüber eine endotheliale Dysfunktion auslösen [61]. |
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