ADMA bei PräeklampsieDie Präeklampsie wird als eine Durchblutungsstörung in der Schwangerschaft verstanden, die auf einer Störung der endothelialen Homöostase beruht. Hierdurch werden die Symptome Hypertonie, Ödembildung und Proteinurie erklärt. Das Risiko dieser Schwangerschafts-assoziierten Erkrankung besteht in dem Auftreten einer Fehlgeburt, die durch die Störung der plazentaren Durchblutung ausgelöst werden kann.Nachgewiesen ist, dass schwangere Frauen, die eine Präeklampsie entwickeln, zugleich eine endotheliale Dysfunktion aufweisen, während gesunde Schwangere eine normale Endothelfunktion haben. In mehreren Studien aus westeuropäischen Ländern konnten erhöhte ADMA-Konzentrationen bei Präeklampsie-Patientinnen nachgewiesen werden [33-35, 62, 63], so dass die Messung einer erhöhten ADMA-Konzentration als diagnostischer Marker für das Risiko einer Präeklampsie dienen kann. |
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